PROJEKTE


Innsbruck - Pradler Saggen (1. + 2. BA)

Im Rahmen der Neugestaltung der Südtiroler Siedlung im Pradler Saggen errichtet die NEUE HEIMAT TIROL in den ersten beiden Baustufen insgesamt 88 Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit samt Tiefgarage.

Die Neubebauung des Pradler Saggen orientiert sich in Lage und Maßstab an der vorhanden Typologie der Zeilenbauten mit einer Höhenentwicklung von E+3, formt diese zu einem durchbrochenen Mäander und erreicht an fünf Stellen eine konzentrierte Nachverdichtung in Form von turmartigen Punkthäusern mit E+10 Geschossen. Die Anordnung der Baukörper zueinander gewährleistet trotz ihrer Höhe eine ideale Besonnung für alle und lässt in den Zwischenräumen großzügige Grünzonen entstehen. Die Türme werden in paarweise gruppiert und orientieren sich entlang einer neuen Erschließungsachse parallel zur Prinz-Eugen-Straße. Das Y-Haus Kärntner Straße 64 wird in das Konzept integriert.
Die niedrigen Riegelbauten werden als Drei- und Vierspännergrundrisse mit 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen vorgeschlagen, die Punkthäuser sind als Vier- und Fünfspänner organisiert und bieten 2- und 3-Zimmerwohnungen.
Die Dächer der Riegelbauten werden begehbar und begrünt und bieten den Bewohnern Freiräume von hoher Qualität. In den zugeordneten Geschossen der Türme werden Flächen für die Allgemeinheit errichtet (Treffpunkt/Sozialraum).
Die Staffelung der Bauabschnitte berücksichtigt die ober- wie unterirdischen Bestandsstrukturen.
Innerhalb des Quartiers entwickeln sich mehrere neue Erschließungsachsen: eine neue fußläufige Hauptverbindung bildet sich parallel zur Prinz-Eugen-Straße zwischen dem Stadtteilzentrum an der Reichenauerstraße – mit Straßenbahnhaltestelle – und der Grünzone an der Sill. Die Hochpunkte der Verbauung orientieren sich an dieser Achse. Großzügige Durchgänge queren die Mäanderstruktur, im EG sind hier jeweils Flächen für die Allgemeinheit (Fahrradabstellräume) angeordnet.
Um das Gebiet weitestgehend autofrei zu halten wird der Anwohnerverkehr an einer Torsituation am westlichen Ende der Oswald-Redlich-Straße über zwei Tiefgaragenabfahrten unterirdisch abgeleitet. Die Garage wird entsprechend den Bauabschnitten bis an die Bestandsgarage an der Fennerstraße herangeführt und erhält dort eine 2. Ein-/Ausfahrt. Die Tiefgaragen liegen jeweils innerhalb der Kontur der oberirdischen Bebauung und erlauben in den Zwischen- und Grünräumen auch eine Bepflanzung mit großen Bäumen.
 

Erster Bauabschnitt

Im ersten Bauabschnitt werden einer der Hochpunkte (E+10) mit 40 Wohnungen, ein Teil des Riegelbaus (E+3) mit 17 Wohnungen und der erste Bereich der Tiefgarage realisiert.
Direkt am Hochhaus öffnet sich der neue Platz Richtung Reichenauerstraße, dieser führt trichterförmig zur fußläufigen Erschließungsachse, die zukünftig durch das gesamte Areal bis hin an das Naherholungsgebiet an der Sill reichen wird. Am Platz werden vier neue Bäume gepflanzt, diese werden so positioniert, dass sie den Platz in zwei Bereiche gliedern: Es gibt den „Verkehrsbereich" für Fußgänger, Radfahrer und Feuerwehrzufahrt – und einen „Verweilbereich" mit Sitzbänken und voraussichtlich einem Brunnen. Im Erdgeschoss wird ein Fläche für einen Gewerbebetrieb vorgesehen und neben zwei Wohnungen noch die notwendigen Fahrradplätze untergebracht. An der Oswald-Redlich-Straße befindet sich die Ein-/Ausfahrtsrampe in die Tiefgarage. Für barrierefreies Parken der Besucher werden zudem oberirdische Parkplätze errichtet. Im vierten Obergeschoss, der sogenannten „Wespentaille", befinden sich neben dem Zugang zur Dachterrasse zwei Wohnungen und eine Fläche für gemeinschaftliche Nutzung. Die Dachterrassen bieten den Bewohnern Freiflächen und zugeordnete Flächen für urbanen Gartenbau zur Selbstbewirtschaftung.

Zweiter Bauabschnitt

Im zweiten Bauabschnitt wird ein Riegelbaus (E+3) mit 31 Wohnungen und der zweite Bereich der Tiefgarage realisiert. Der Baukörper überbaut die Oswald Redlich Str. und schließt mit dem zweiten und dritten Obergeschoß sowie der Dachterrasse an den Riegel BT1 an. Durch eine 2-geschossige Durchfahrt (Erdgeschoß und erstes Obergeschoß) führt die Straße samt Gehsteigen in das Gebiet. Im Erdgeschoss werden außer der Rampe und neben fünf Wohnungen noch die notwendigen Fahrradplätze sowie der Müllraum untergebracht. An der Oswald-Redlich-Straße befindet sich die Ein-/Ausfahrtsrampe gegenüber der Rampe Bauteil 01. Auf dem Flachdach über dem 3.Obergeschoss, befindet sich eine nutzbare Dachterrasse, der Zugang zu dieser erfolgt über den Turm Bauteil 01. Die Dachterrasse bietet den Bewohnern Freiflächen und zugeordnete Flächen für urbanen Gartenbau zur Selbstbewirtschaftung.


Baubeginn: Mai 2017
voraussichtliche Fertigstellung: Frühjahr 2019 

 

Wohnungsschlüssel

2-Zimmer-Wohnungen: 44
3-Zimmer-Wohnungen: 29
4-Zimmer-Wohnungen: 15

Die Vergabe erfolgt durch die Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck:

Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock
6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 5360 2128
Fax.: +43 512 5360 1771
E-Mail: post.wohnungsservice@innsbruck.gv.at


Ihr Ansprechpartner bei der NEUEN HEIMAT TIROL

Lisbeth Gächter, MA
Tel: +43 (512) 3330 - 241
gaechter@nht.co.at


Schrift:    Schrift vergrössern  Schrift verkleinern
Gütezeichen Geprüfte Qualität sowie Sicherheit und Kompetenz Hausverwaltung

Geschäftszeiten

Montag - Donnerstag:
07:30 - 12:15 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr

 

Freitag:

07:30 - 12:30 Uhr

 

Telefonnummer:

(0512) 3330

 

Notrufnummer:
(0512) 3330 - 333